Tipps zum Gießen von Radieschen
Kurz gesagt: Radieschen brauchen etwa 2,5 cm Wasser pro Woche und eine Bodenfeuchte im Bereich von 50–70 % – feucht, aber nie staunass. Ist es zu trocken, bleiben sie klein, werden scharf und schießen früh; ist es zu nass, platzen die Knollen auf und faulen. Am einfachsten hältst du diesen Bereich mit einer Bewässerung nach Bodenfeuchte – der GRAAS iRigator überwacht die Bodenfeuchte und regelt nach, ohne dass du das Haus verlassen musst.
| Parameter | Richtwerte für Radieschen |
|---|---|
| Wasser pro Woche | ~2,5 cm, in mäßigen Gaben |
| Bodenfeuchte | 50–70 %, nie ganz trocken oder durchnässt |
| Risiko bei Trockenheit | Kleine, scharfe Knollen; vorzeitiges Schossen |
| Risiko bei Nässe | Aufgeplatzte, faulende Knollen; ausgewaschene Nährstoffe |
Was sind die wichtigsten Anzeichen für Wassermangel?
Das Wachstum verlangsamt sich oder kommt ganz zum Stillstand, die Knollen bleiben kleiner oder sind schlecht ausgebildet, und der Geschmack leidet – Radieschen, die zu wenig Wasser bekommen, werden bitter und scharf. Anhaltende Trockenheit führt außerdem dazu, dass die Pflanzen vorzeitig schießen, bevor sich die Knollen entwickelt haben. Mit dem GRAAS iRigator bekommen deine Radieschen immer die richtige Wassermenge.
Woran erkennst du, dass Radieschen zu viel Wasser bekommen?
Das wichtigste Anzeichen ist eine dauerhaft hohe Bodenfeuchte – in der GRAAS-App genau abzulesen. Zu viel Wasser macht die Knollen weich, lässt sie braun werden und faulen und verhindert, dass Sauerstoff an die Wurzeln gelangt; das stresst die Pflanze so sehr, dass sie absterben kann. Staunässe wäscht außerdem Nährstoffe aus dem Boden.
Die wichtigsten Krankheiten und Schädlinge bei Radieschen
Von Krankheiten und Schädlingen geschädigte Radieschenblätter.
Krankheiten: bakterielle Blattflecken, Alternaria-Blattflecken, Phoma-Blattflecken, Fusarium-Welke, Weißschimmel, Grauschimmel (Botrytis cinerea) und Schwarzbeinigkeit. Dagegen hilft es, befallene Pflanzenreste zu entfernen, die Fruchtfolge einzuhalten und – ganz entscheidend – die Bodenfeuchte im richtigen Bereich zu halten.
Schädlinge: Als Kreuzblütler ziehen Radieschen Insekten an, die an Kohlgewächsen fressen. Die Knollen werden von Rüsselkäfern, Drahtwürmern und den Larven der Kohlfliege geschädigt (kleine weiße Maden, die sich spät in der Saison in die Knollen bohren), die Blätter von den Raupen des Kohlweißlings, von Erdflöhen und Kohleulen. Traditionell bekämpft man sie durch Bestäuben mit Asche oder Tabakpulver; außerdem entfernt man befallene Pflanzenreste und verwendet natürliche, bewährte Dünger.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte man Radieschen gießen?
Richtwert sind etwa 2,5 cm Wasser pro Woche, verteilt auf mehrere mäßige Gaben, damit der Boden gleichmäßig feucht bleibt.
Warum sind meine Radieschen klein und sehr scharf?
Fast immer liegt es an Trockenstress – in trockenem Boden reifen Radieschen im Eiltempo und bilden kleine, übermäßig scharfe Knollen.
Warum platzen Radieschen auf?
Wegen ungleichmäßigen Gießens: Folgt auf eine Trockenphase kräftiges Gießen, schwillt die Knolle schneller an, als ihre Haut mitwächst. Eine gleichmäßige Bodenfeuchte von 50–70 % verhindert das.